MINDESTBETEILIGUNG: 10.000 Euro (zzgl. 5% Agio)
25% der Zeichnungssumme zzgl. 5 % Agio sowie 75% der Zeichnungssumme innerhalb von 14 Tagen nach Aufforderung
AUSSCHÜTTUNG: Die kalkulierten Auszahlung vor Steuern betragen 6,0% p. a. ab 2013. Der Kalkulierter Gesamtmittelrückfluss vor Steuern von rd. 165% (inkl. veräußerungserlöß) über geplante 11 Jahre. Den bis zum 30.04.2012 beitretenden Kommanditisten steht ein Frühzeichnerbonus zu. Dieser Frühzeichnerbonus beträgt 4% pro rata temporis der eingezahlten ersten Rate der Pflichteinlage (ohne Agio) in Höhe von 25% der Zeichnungssumme.
GEPLANTE LAUFZEIT: Die Beteiligungsgesellschaft läuft auf unbestimmte Zeit. Die Prospektkalkulation unterstellt einen Verkauf der Immobilie zum 31.12.2022. Eine ordentliche Kündigung ist mit einer Frist von sechs Monaten zum Jahresende, erstmals zum 31.12.2024, frühestens jedoch zum Ende des Kalenderjahres, in dem erstmals zwölf Jahre nach Übergang der Kommanditanteile der Objektgesellschaft auf die Beteiligungsgesellschaft abgelaufen sind, möglich.
FINANZIERUNG: Das Finanzierungsvolumen von 59,5 Mio. Euro unterscheidet drei Quellen: die Kommanditeinlagen der Gesellschafter, das Agio auf die Kommanditeinlagen sowie das Fremdkapital, das im Wesentlichen als Hypothekendarlehen aufgenommen wurde. Die Kommanditeinlagen und das Agio sind von den Anlegern aufzubringen. Das Fremdkapital als dritte Quelle macht 47,00% der Gesamtinvestition aus. Es wurde finanziert in Form eines Euro-Darlehens in Höhe von 28 Mio. Euro mit auf 10 Jahre festgeschriebenem Zinssatz (4,25%), 94% Auszahlung und einer Darlehenslaufzeit bis zum 30.09.2022.
STEUERLICHES ERGEBNIS: Die Beteiligungsgesellschaft vermittelt den beteiligten Anlegern voraussichtlich Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung. Die Ermittlung der steuerlichen Ergebnisse findet auf Ebene der Objektgesellschaft und auf Ebene der Beteiligungsgesellschaft statt. Anschließend wird das steuerliche Ergebnis auf die Anleger entsprechend ihrer Einlage verteilt. Ein steuerpflichtiger Veräußerungsgewinn ergibt sich voraussichtlich bei Verkauf der Beteiligung des Anlegers innerhalb von zehn Jahren seit Beitritt bzw. seit Erwerb der Anteile an der Objektgesellschaft durch die Beteiligungsgesellschaft. Auch ein Verkauf der Immobilie sowie ein Verkauf der Anteile an der Objektgesellschaft durch die Beteiligungsgesellschaft innerhalb dieses Zeitraums würden voraussichtlich zu einem steuerpflichtigen Veräußerungsgewinn führen. Die beiden letztgenannten Maßnahmen sind konzeptionsgemäß nicht vorgesehen, d. h. in der Prognoserechnung wird ein Verkauf erst nach 10 Jahren unterstellt.
INVESTITIONSGEGENSTAND: Das BAC ist eine noch im Bau befindliche Büroimmobilie im Herzen der BBI Airport City - dem modernen Büro- und Dienstleistungszentrum vis-à-vis dem Flughafenterminal des BBI Airport. Der Baubeginn ist im November 2010 erfolgt, die Baugrube ist ausgehoben und das Fundament wird derzeit erstellt. Die Grundsteinlegung ist für Mai 2011 geplant. Nach Fertigstellung soll die Immobilie über eine geplante Gesamtmietfläche von ca. 18.700 qm verfügen. Der Kaufpreis beträgt rd. 50,9 Euro und entspricht einem Kaufpreisfaktor von 16.
Die Immobilie BAC soll nach hohen energetischen Standards errichtet werden. Zum Zeitpunkt der Prospektaufstellung ist das Neubauvorhaben von der "Deutschen Gesellschaft für nachhaltiges Bauen e.V." (DGNB) im Goldstatus vorzertifiziert und würde damit die Anforderungen eines Green Buildings erfüllen. Sogenannte Green Buildings haben neben dem Umweltaspekt und der Nachhaltigkeit in der Regel auch geringe Betriebskosten.
FONDSMANAGEMENT: Die 1985 gegründete HCI Gruppe ist einer der führenden Anbieter für geschlossene Beteiligungen in Deutschland. Der Initiator betreut die Angebote aus verschiedenen Produktbereichen über die gesamte Wertschöpfungskette: von der Konzeption über die Realisierung und den Vertrieb bis zum After-Sales-Service. Seit ihrer Gründung hat die HCI Gruppe 516 Emissionen mit einem Investitionsvolumen von nahezu 15 Mrd. Euro realisiert. Über 123.000 Anleger haben vor allem in die Bereiche Schiff, Immobilie und Energie investiert (Stand 31. Dezember 2010). Mit über 25 Jahren Markterfahrung geht der Initiator beständig neue Wege, um den Anlegern in Deutschland und Österreich intelligente und maßgeschneiderte Anlagemöglichkeiten zu bieten - immer mit dem Ziel, langfristig Werte zu schaffen. HCI bringt ausgewählte Partner zusammen, um gemeinsam das Potenzial von Ideen und Marktchancen wahrzunehmen und für alle Beteiligten wertvolle Perspektiven und Gesamtlösungen zu entwickeln.
VERMIETUNG: Die Vermietung der Büroimmobilie BAC soll hauptsächlich an sogenannte Hauptmieter erfolgen, d. h. Mieter, die ihre Mietverträge direkt mit der Objektgesellschaft abschließen. Gemäß Anteilskaufvertrag sollen die Mieter bzw. die Hauptmietverträge u.a. folgende Anforderungen erfüllen: Die Vermietung erfolgt für eine Mindestlaufzeit von zehn Jahren. Die Hauptmietverträge dürfen grundsätzlich keine Sonderkündigungsrechte enthalten, die vor Ablauf einer Mietzeit von zehn Jahren zur Kündigung berechtigen. Für die Übernahme der Anteile an der Objektgesellschaft durch die Beteiligungsgesellschaft muss gemäß den im
Anteilskaufvertrag vereinbarten Stichtagsvoraussetzungen u. a. ein Vermietungsstand von 100% der Gesamtmietfläche (inkl. Generalmietvertrag) erreicht sein. Sollten die Stichtagsvoraussetzungen bis zum 31.12.2013 nicht erfüllt werden, kann die Beteiligungsgesellschaft vom Anteilskaufvertrag zurück treten, d. h. die Beteiligungsgesellschaft würde die Anteile an der Objektgesellschaft nicht übernehmen und die FAY Projekt Nr. 115 GmbH & Co. KG als Verkäufergesellschaft wäre nach Maßgabe des Anteilskaufvertrages schadensersatzpflichtig.
IRR-RENDITE: Bei geschlossenen Fonds erfolgen die Auszahlungen und die anteilige
Kapitalrückführung an die Anleger in der Regel bereits während der Laufzeit.
Sofern es sich um eine Renditeangabe nach IRR handelt ist folgendes zu
beachten: Die Berechnungsmethode des internen Zinsfußes (IRR-Methode) drückt
die Verzinsung des jeweils rechnerisch gebundenen Kapitals aus. Dabei wird
neben der Höhe der Zu- und Abflüsse auch deren zeitlicher Bezug
berücksichtigt. Die Renditeberechnung nach IRR bezieht sich somit auf das
durchschnittlich dynamisch gebundene und nicht auf das ursprünglich
eingesetzte Kapital. Es besteht daher keine unmittelbare Vergleichbarkeit
mit Renditen anderer Kapitalanlagen, z.B. festverzinslichen Wertpapieren.
VORTEILE
Bei
deutschen Immobilienfonds ist der Anleger an den Gewinnen und Verlusten
der Gesellschaft beteiligt. Steuerlich interessant ist die Tatsache,
dass die Ausschüttungen in der Regel nicht in voller Höhe
steuerpflichtig sind.
Je
nach Risikoneigung und Anlagehorizont stehen Developmentfonds und
klassische Immobilienfonds zur Auswahl. Developmentfonds investieren in
einer früheren Phase, haben eine kürzere Laufzeit, aber auch ein
höheres Risiko im Vergleich zu klassischen Fonds, die dann in die
Objekte einsteigen, wenn Developmentfonds bereits den Ausstieg suchen.
Bei deutschen Immobilienfonds ist der Anleger an
den Gewinnen und Verlusten der Gesellschaft beteiligt. In der Regel
sind die Erträge allerdings nicht in voller Höhe steuerpflichtig.
Deutschland erscheint als Investmentland derzeit attraktiv, da sich die
Immobilien in vielen Bereichen auf den tiefsten Stand seit 20 Jahren
befinden. Auch im Segment der deutschen Immobilienfonds werden sehr
verschiedene Konzepte angeboten. Immobilien-Handelsfonds nutzen die
derzeit preiswerten Einkaufsmöglichkeiten und die niedrigen Zinsen und
haben einen Anlagehorizont von 8-10 Jahren. Klassische Immobilienfonds
investieren in Einzelhandels- oder Logistikzentren bzw. in
Büroimmobilien. Weiterhin werden Altersvorsorgefonds, die in Immobilien
mit langfristigen Mietverträgen oft mit Trägern der öffentlichen Hand
investiert sind und bei denen anfangs auf Ausschüttungen zugunsten
zügiger Tilgung verzichtet wird. Gemischte Immobilienfonds und
Zweitmarktfonds runden das Angebot ab.
RENDITE
Bei geschlossenen Fonds erfolgen die Auszahlungen an die Anleger in der Regel bereits während der Laufzeit.
Demnach erfolgt die Kapitalrückführung an den Anleger bereits erheblich früher
als dies bei herkömmlichen Anlagen der Fall sein kann. Die IRR Rendite
als Berechnungsmethode des internen Zinsfußes (siehe *IRR-Methode) ist somit nicht vergleichbar mit Renditen anderer Kapitalanlagen, z.B.
festverzinslichen Wertpapieren.
Sofern es sich um eine Renditeangabe nach IRR handelt ist
folgendes zu beachten: Die Berechnungsmethode des internen Zinsfußes
(IRR-Methode) drückt die Verzinsung des jeweils rechnerisch gebundenen Kapitals
aus. Dabei wird neben der Höhe der Zu- und Abflüsse auch deren zeitlicher Bezug
berücksichtigt. Die Renditeberechnung nach IRR bezieht sich somit auf das
durchschnittlich dynamisch gebundene und nicht auf das ursprünglich eingesetzte
Kapital. Es besteht daher keine unmittelbare Vergleichbarkeit mit Renditen anderer
Kapitalanlagen, z.B. festverzinslichen Wertpapieren.
Die jährlich zu erwartenden Auszahlungen bei geschlossenen Fonds liegen
je nach Produkt und Beteiligungskonzept in der Regel zwischen 5% und
20%, ggf. zzgl. Verkaufserlös zum Ende der
Beteiligung. Abhängig von verschiedenen steuerlichen Gegebenheiten ist
somit auch die Nachsteuerrendite von Beteiligung zu Beteiligung
letzlich von recht unterschiedlicher Höhe.